Mona Hatoum

Die palästinensisch-britische Künstlerin Mona Hatoum ist eine der wichtigsten zeitgenössischen Kunstschaffenden. In den 1980er Jahren wurde sie durch Performances und Videoarbeiten bekannt, in denen der menschliche Körper in den Mittelpunkt gerückt wird. Immer großformatigere Installationen entstehen seit Beginn der 90er Jahre. Häufig werden dabei alltägliche Haushaltsobjekte, wie Stühle, Betten und Küchengeräte zu fremden und bedrohlichen Objekten. Die politische Dimension ihrer Werke verliert sich dabei weder in Agitation, noch beschränkt sie sich auf eine rein intellektuelle Erfahrbarkeit. „Ich wollte kein Werk schaffen, das eindimensional ist in dem Sinne, dass es nur den Intellekt anspricht. Ich wollte, dass es eine umfassende Erfahrung ist, die den Körper, die Sinne, den Geist, die Gefühle, alles einbezieht.“ (Mona Hatoum)

Mona Hatoum erhielt zahlreiche Auszeichnungen. Ihre Arbeiten wurden und werden in wichtigen Ausstellungen weltweit gezeigt und sind in zahlreichen öffentlichen Sammlungen vertreten, u.a. dem Centre Pompidou in Paris, der Tate Britain in London und dem Museum of Modern Art in New York.

BIOGRAPHIE

1952 in Beirut geboren
1975–79 Studium an der Byam Shaw School of Art in London
1979–81 Studium an der Slade School of Art in London
1995 Nominierung für den Turner Prize
Lebt und arbeitet in London und Berlin

AUSSTELLUNGEN

2017 Displacements / Entortungen, Museum der bildenden Künste, Leipzig
2016 Centre Pompidou/Musée National d’Art Moderne, Paris; Tate Modern, London; Kiasma -The Museum of Contemporary Art, Helsinki
2014 Turbulence. Mathaf (Arabisches Museum für moderne Kunst), Katar
2013 Kunstmuseum St. Gallen
2009 Measures of Entanglement, Ullens Center for Contemporary Art (UCCA), Peking
2004 Magasin 3 (Kunsthalle), Stockholm
2004 Kunstmuseum Bonn
2004 Ein Werküberblick und neue Arbeiten, Hamburger Kunsthalle, Hamburg
2000 Museum van Hedendaagse Kunst (MuHKA), Antwerpen
2000 The Entire World as a Foreign Land, Duveen Galleries, Tate Britain, London
1999 Castello di Rivoli, Museo d’Arte Contemporanea, Turin
1998 Scottish National Gallery of Modern Art, Edinburgh
1998 Kunsthalle Basel, Basel
1997 New Museum of Contemporary Art, New York
1997 Museum of Contemporary Art, Chicago
1994 Musée National d’Art Moderne, Centre Georges Pompidou, Paris

Mona Hatoum, o.T. (Bed Springs I), 2018, Aufl. 30, 120 x 80 cm, 4.300,00 €

o.T. (Bed Springs I), 2018, Aufl. 30, 120 x 80 cm, 4.300,00 €

Mona Hatoum, o. T. (Bed Springs II), 2018, Aufl. 30, 120 x 80 cm, 4.300,00 €

o. T. (Bed Springs II), 2018, Aufl. 30, 120 x 80 cm, 4.300,00 €

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