Rudolf Ortner

Rudolf Ortner gehört als Klassiker der Moderne zu den Künstlern, die die Tradition des Bauhauses bis heute fortführen. Er war selbst noch Schüler von Wassily Kandinsky und Mies van der Rohe. 1933, nach Schließung des Bauhauses durch die Nationalsozialisten, studierte er Malerei, Architektur und Bühnenbildnerei an der Staatlichen Hochschule für Baukunst, bildende Künste und Handwerk in Weimar, wo er auch lehrend tätig war. Seine akademische Karriere führte ihn zu Professuren an den Universitäten München, Erlangen und Augsburg. Seine Arbeiten können in ihrer Reflexion auf architektonische Strukturen als Fortführung des vom deutschen Bauhaus konzipierten „Neuen Bauens“ mit zeitgemäßen Mitteln gelten. Eine strenge Klarheit der Formen und die Ästhetik der Funktionalität geben ihnen eine innere Notwendigkeit, die sich innerhalb der Kunstentwicklung des 20. Jahrhunderts als Konstante erwiesen hat.

BIOGRAPHIE

1912 in Nürnberg geboren
1926–28 Lehre als Zeichner im Architekturbüro in Nürnberg
1928–29 Maurerlehre mit Gesellenprüfung in Nürnberg
1929–32 Besuch der Höheren Technischen Lehranstalt, Nürnberg
1932–33 Studium am Bauhaus Dessau und Bauhaus-Archiv Berlin
1933–35 Nach Schließung des Bauhauses Studium an der Staatlichen Hochschule für Baukunst, bildende Künste und Handwerk, Weimar
1938–39 Lehrauftrag an der Staatlichen Ingenieurschule, Magdeburg
1945–46 Dozent an der Ingenieurschule und Meister-Schule, Magdeburg
1946–48 Professor an der Staatlichen Hochschule für Baukunst, bildende Künste und Handwerk, Weimar
1948-1951 Direktor der Staatlichen Ingenieurschule für Bauwesen, Gotha; Gründung der Künstlergruppe „KünstlerAktiv“ in Gotha
1951 Flucht nach Westdeutschland
1997 in München gestorben

AUSSTELLUNGEN

2009 Kunsthaus Müller, Wurzbach
2009 Galerie Markt Bruckmühl, Bruckmühl bei Rosenheim
2008 Modern Art Museum, Sammlung Jürgen Blum, Hünfeld
2007 Bauhaus-Archiv, Berlin
2006 Paul-Zucker-Haus, Berlin
2003 Versicherungskammer Bayern, München
1997 Kunsthaus Nürnberg
1997 Leonhardi-Museum, Dresden
1996 Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg
1996 Sezon Museum of Art, Tokyo
1994 Künstlergilde Esslingen a. N.
1993 Europäisches Kulturzentrum Haus Dacheröden, Erfurt
1993 Galerie der Stadt Esslingen a. N.
1993 Forum Konkrete Kunst, Erfurt
1992 Nationalmuseum Breslau
1991 Villa Stuck, München
1991 Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen
1988 Bauhaus Dessau
1968 Württembergischer Kunstverein, Stuttgart

Rudolf Ortner, o. T., 1990, Serigrafie, e. a, 50 x 50 cm, 360,00 €

o. T., 1990, Serigrafie, e. a, 50 x 50 cm, 360,00 €

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