Les Levine

Les Levine bezeichnet sich selbst als ‘media sculptor’. Seit den 6oer Jahren benutzte er in seinen Aktionen den ‘Raum’ der (Plakat)Werbung außerhalb der Galerien und Museen für seine Aussagen. Zwei formale Elemente gehören auf seinen Billboards typischerweise zusammen: der gemalte Bildinhalt (Siebdruck oder Computer-Laser-Druck, klare Formen und Farben, optisch so flach wie möglich) und eine Wortinformation: nur zwei oder drei Wörter, meist ein Imperativ, als besonders involvierende, Widerspruch provozierende Form. Die Aufforderungen sind nicht eindeutig: z.B. Blame God! Loose Yourself! Imitate Touch!
Les Levine arbeitet an der kritischen Auseinandersetzung mit den Kontrollmechanismen, die die Massenmedien im öffentlichen Bewusstsein installieren.
Hier kombiniert er die Bildikonografie der Jagdgöttin Diana mit der widersprüchlichen Aufforderung „Lindere Schmerz“. Ebenfalls dialektisch liegen sich Apelle gegenüber „Tu absolut nichts“ und „Ändere Deine Meinung“. Aus diesen Antithesen eine Synthese abzuleiten, bleibt Aufgabe des Betrachters.

BIOGRAPHIE

1935 in Dublin geboren
1970 Gründung „Museum Mott Art“
1974 Professur für Videokunst, Willian Patterson College, Wayne/NY
1979 CAPS, Video-Preis

lebt und arbeitet in New York

AUSSTELLUNGEN

2004 Wilhelm Lehmbruck Museum, Duisburg
2002 Brigitte March Galerie, Stuttgart
2000 Galerie Asbaek, Kopenhagen
1995 Mai 36 Galerie, Zürich
1997 Galerie der Stadt Stuttgart
1990 Central Museum, Utrecht
1987 documenta 8, Kassel
1977 documenta 6, Kassel

Les Levine, Ease Pain, 1991, Siebdruck / Plexiglas, Aufl. 50, 49,5 x 49,5 x 0,5 cm, 2.750,00 €

Ease Pain, 1991, Siebdruck / Plexiglas, Aufl. 50, 49,5 x 49,5 x 0,5 cm, 2.750,00 €

Kamil Dakowicz

Frank Dömer

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Keti Kapanadze

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