A. R. Penck

Ein individuelles Kommunikationssystem aus Zeichen und Symbolen, Tieren und Dämonen entwickelte A. R. Penck. Mit seinen modernen Chiffren trifft er das Selbstverständnis einer bild- und medienbezogenen Kommunikationsgesellschaft. Doch diese spontan aufgezeichnete, expressiv wirkende Zeichensprache will mehr ausdrücken als nur eine enorme Vitalität. Sie zeugt von Pencks intensiver Auseinandersetzung mit verschiedenen Wissenschaftszweigen wie Mathematik, Physik, Kybernetik und Informatik. Kernthema seiner Kunst ist der in seine Zwänge eingebundene, geschichts- und gegenwartsbewusste Mensch.

BIOGRAPHIE

1939 in Dresden als Ralf Winkler geboren
1956 wiederholte erfolglose Bewerbungen an den Kunstakademien in Dresden und Ostberlin
1966 Aufnahme als Kandidat in den Verband Bildender Künstler Deutschlands
(VBKD), jedoch von der Jury nach Ablauf der dreijährigen Kandidatenzeit abgelehnt
1968 nimmt das Pseudonym A. R. Penck an
1980 Ausreise in die Bundesrepublik Deutschland
1987 erhält den Kunstpreis der NORD/LB
1989 Professur an der Kunstakademie in Düsseldorf

lebt und arbeitet in Düsseldorf und Dublin

AUSSTELLUNGEN

2017 Suzanne Tarasieve Paris
2009 Deutsches Historisches Museum, Berlin
2009 Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg
2009 Los Angeles County Museum of Art
2008 Musée d´Art Moderne de la Ville de Paris
2007 Kunsthalle Kiel
2007 Schirn Kunsthalle, Frankfurt am Main
2006 Museum of Modern Art, New York
2006 National Museum of Contemporary Art, Seoul
2005 Kunstsammlungen Chemnitz
2004 Städel Museum, Frankfurt am Main
2003 Neue Nationalgalerie, Berlin
1997 Centre Pompidou, Paris
1997 Martin-Gropius-Bau, Berlin
1992 documenta 9, Kassel
1987 Skulptur Projekte Münster
1984 Biennale Venedig
1982 documenta 7, Kassel
1977 documenta 6, Kassel
1972 documenta 5, Kassel

A. R. Penck, Verbannung (rot), 1994, Holzschnitt, Aufl. 8, 80 x 109 cm, 2.900,00 €

Verbannung (rot), 1994, Holzschnitt, Aufl. 8, 80 x 109 cm, 2.900,00 €

A. R. Penck, o. T. Edition Heine, 1997, Radierung, Auf. 70, 100 x 70 cm, 610,00 €

o. T. Edition Heine, 1997, Radierung, Auf. 70, 100 x 70 cm, 610,00 €

A. R. Penck, Störung des Gleichgewichtes , 2001, Lithografie, Aufl. 60, 76 x 56 cm, 1.250,00 €

Störung des Gleichgewichtes , 2001, Lithografie, Aufl. 60, 76 x 56 cm, 1.250,00 €

Helmut Keppler

Dellbrügge & de Moll

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