Klaus Schneider

In seinen neuen Werkgruppen »text« und »wort« jongliert Klaus Schneider mit den Grundelementen der Malerei: Punkt, Linie, Fläche und Farbe. Eine große Rolle spielt außerdem die Vorstellung, die Sprache der poetischen Abstraktion mit Bedeutung und Identität aufzuladen. Dabei handelt es sich eher um die Bedeutung des Fragens und Infragestellens und weniger um »Fest-Stellungen«.
Hinter den spielerisch ausgeführten Kompositionen verbirgt sich die Andeutung heftig ineinander verschlungener und verknoteter Worte. Wellenförmig organografische Farblinien überlagern – wie
Ausschnitte aus mechanischen Schreibversuchen oder Graffiti – die immer in Brailleschrift angeordneten Farbpunkte. Seriell in allen Bildern dieser Gruppen werden die Begriffe »text« und »wort« angezeigt. Die Andeutung der Blindenschrift, die hier ausschließlich als Farbkreise malerisch und nicht mehr – wie in früheren Arbeiten – haptisch erfahrbar gezeigt wird, macht den Sehenden
auf die potenzielle Möglichkeit des Nichtsehens aufmerksam, um gleichsam das Sehen zu verstärken.

BIOGRAPHIE

1951 in Büdingen / Hessen geboren
1976 – 83 Studium der Philosophie, Germanistik, Geschichte und Kunstpädagogik an der Johann Wolfgang Goethe Universität, Frankfurt am Main
1990 Arbeitsstipendium der Stadt Salzburg, Förderatelier der Stadt Frankfurt am Main
1995 Stipendium Stadtzeichner Alsfeld
1997 Aldegrever Stipendium, Oslo
2000 Reisestipendium Wallis, Schweiz
2004 Lehrauftrag an der Johann Wolfgang Goethe Universität, Frankfurt am Main
2004 Lehrauftrag an der Justus-Liebig-Universität Gießen 2005 – 06 Gastprofessur für Kunst am Institut für Kunstpädagogik der Justus-Liebig-Universität Gießen

lebt und arbeitet in Frankfurt am Main

AUSSTELLUNGEN

2010 Amthof-Galerie Bad Camberg | 2010 Frankfurter Kunstblock
2009 Künstlerverein Walkmühle, Wiesbaden
2009 Galerie Neuendorf, Memmingen
2009 Städtische Galerie Kreuzherrensaal Memmingen 2009 Kunstraum Westend, Frankfurt am Main
2008 Städtische Galerie Dreieich
2008 Galerie G, Freiburg im Breisgau
2008 Galerie Schütte, Essen
2008 Deutsches Technikmuseum Berlin
2007 Städtische Galerie Dreieich
2007 DIALOGMUSEUM, Frankfurt am Main
2007 Galerie Neuendorf, Memmingen
2006 Neuer Kunstverein Gießen
2005 Kunstverein Bad Salzdetfurth, Bodenburg
2005 Kunstverein Walkmühle, Wiesbaden
2004 Städtisches Museum Engen
2004 Galerie Schütte, Essen
2004 Kunstverein KISS, Untergröningen
2003 Kunsthalle Gießen
2003 Bischöfliches Dom- und Diözesanmuseum Trier
2003 Stadtmuseum Siegburg
2002 Galerie Schütte, Essen
2002 Bellevue-Saal, Wiesbaden
2001 Neuer Kunstverein Aschaffenburg
2001 Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung Berlin
2000 Kunstverein Friedberg
2000 Kunstverein Eisenturm Mainz
1998 Galerie Arte Giani, Frankfurt am Main

Klaus Schneider, text.3826.HS.2, 2010, Holzschnitt, Aufl. 30, 38 x 26,5 cm, 150,00 €

text.3826.HS.2, 2010, Holzschnitt, Aufl. 30, 38 x 26,5 cm, 150,00 €

Klaus Schneider, text.3826.HS.3, 2010, Holzschnitt, Aufl. 30, 38 x 26,5 cm, 150,00 €

text.3826.HS.3, 2010, Holzschnitt, Aufl. 30, 38 x 26,5 cm, 150,00 €

Klaus Schneider, text.3826.HS.4, 2010, Holzschnitt, Aufl. 30, 38 x 26,5 cm, 150,00 €

text.3826.HS.4, 2010, Holzschnitt, Aufl. 30, 38 x 26,5 cm, 150,00 €

Birgit Borggrebe

Adrian Falkner / SMASH137

Henning Kles

Volker Hildebrandt

Julia Drahmann

Eske Kath

Edite Grinberga

Liron Kroll

Michaela Zeaiter

Árpád Szabados

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