Ausstellungskataloge

Ausstellungskataloge
Tobias Rehberger
Der Katalog „marsage“ erschien begleitend zur gleichnamigen Ausstellung, die vom 28. Oktober bis zum 9. Dezember 2011 im Deutschen Sparkassenverlag zu sehen war. Die Ausstellung fand aufgrund der Einweihung von Tobias Rehbergers Skulpturengruppe „Wer, wieso, mit wem? Und warum?“ statt, die von der DSV-Gruppe für ihr Foyer in Auftrag gegeben worden war.
Den Begriff „marsage“ entdeckte Rehberger während einer Reise durch China im Schaufenster eines Massage-Salons. Mit diesem auf einem Missverständnis basierenden Wort möchte der Künstler auf die Tatsache aufmerksam machen, dass Kommunikation zwischen Menschen aufgrund ihrer Unterschiedlichkeit viel Raum für Interpretation lässt. Jedoch sollte sich der Mensch laut Rehberger von möglichen Missverständnissen nicht einschüchtern lassen, sondern diese als Herausforderung und Chance wahrnehmen, um beispielsweise andere Kulturen kennen zu lernen.
Der Katalog ermöglicht, wie die Ausstellung, einen spannenden Einblick in das äußerst abwechslungsreiche Werk Rehbergers. Zusätzlich zu den Exponaten der Ausstellung zeigt er auch Arbeiten aus den Jahren vor 2011, die in diesem Rahmen erstmals veröffentlicht werden.

Mit Texten von Dr. Ulrike Groos, Leiterin des Kunstmuseums Stuttgart, und Christiane-Valerie Gerhold, Leiterin des DSV Kunstkontors.

36 € zzgl. Versandkosten
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Zhang Huan
Der Katalog ist begleitend zur Ausstellung „Zhang Huan. Werke aus der Sammlung Caspar H. Schübbe“ erschienen, die von November 2008 bis Januar 2009 in der DSV-Gruppe (Deutscher Sparkassenverlag) in Stuttgart zu sehen war. Die Dokumentation geht jedoch über die ausgestellten Werke hinaus und zeigt mit zahlreichen Abbildungen Werke aus den Jahren 1992 bis 2006.

Autoren sind Gregor Jansen, Leiter des ZKM | Museum für Neue Kunst Karlsruhe, und Dr. Claudia Emmert, ehemalige Leiterin des DSV Kunstkontors.

45 € zzgl. Versandkosten
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Adriana Molder
Der Katalog „We have faces!“ erschien anlässlich der Ausstellung der gleichnamigen neuen Werkserie der Künstlerin, die vom 2. Juli - 2. August 2009 im DSV Kunstkontor zu sehen war. Der Ausstellungstitel nimmt Bezug auf eine Bemerkung, welche die Schauspielerin Gloria Swanson in Billy Wilders Hollywood-kritischem Film „Sunset Boulevard“ (1950) in der Rolle der Norma Desmond, einem ehemaligen Star des Stummfilmkinos, äußert: „We didn’t need dialogue. We had faces!“ Damit stellt Desmond der von Dialogen getragenen Ästhetik des Tonfilms die ihrer Ansicht nach signifikantere Sprache der Mimik und Gesten der Stummfilmcharaktere gegenüber. Das Genre des frühen Schwarz-Weiß-Films bildet Ausgangspunkt und Inspirationsquelle der künstlerischen Arbeiten Molders. Ihre Werke leben von den Brechungen und Erweiterungen der filmischen Ästhetik: Aus den Kontrasten von Hell und Dunkel, von Schwarz und Weiß gewinnen sie ihre Kraft. Das Wechselspiel von Licht und Schatten verleiht den im Mittelpunkt stehenden Gesichtern ihre visuelle Prägnanz und einzigartige Charakteristik.

Mit Textbeiträgen von Dr. Andreas Schalhorn, Kurator für zeitgenössische Kunst am Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin und Christiane-Valerie Gerhold, Leiterin des DSV Kunstkontors.

28 € zzgl. Versandkosten
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